Sonnenlicht
Die Sonne wird seit jeher von den Menschen verehrt. Götteranbetung, Opferdarbietungen an den Sonnengott tragen Zeugnis dazu. Die Liste von Sonnengottheiten, wie z.B. Curicaberis, Aton, Apollon, Helios, Suna umfasst im Rahmen eines Sonnenkultes religiös verehrte Personifikationen der Sonne oder ihrer Aspekte Licht, Energie, Sonnenlauf und Jahreszeiten. Ohne Sonnenlicht konnte und kann sich kein Leben auf der Erde entwickeln. Der menschliche Körper und die Seele sind auf Sonnenlicht angewiesen um gesund, vital und immun stark sein zu können.
Der Mensch orientiert sich am Sonnenlicht
Der Tages-Nachtrhytmus des Menschen orientiert sich an der aufgehenden und untergehenden Sonne, an Helligkeit und Nachtdunkel.
Nachweislich ist die Leistungsfähigkeit des Menschen zwischen 9.00 und 13.00 Uhr am höchsten. Sie fällt gegen Mittag ab, steigert sich noch einmal am frühen Nachmittag bis Abend, um dann in den Ruhemoment und Schlaf überzugehen.
Mittags spendet die Sonne das "Referenzspektrum" um den Stoffwechsel auf Aktivität und Wachsein einzustellen.
Tag-Nacht-Rhytmus
Das untergehende Sonnenlicht am Abend lässt den Körper das Hormon Melatonin ausschütten. Dadurch wird der Mensch müde und kann sich entspannen. Melatonin ist ein Hormon, das von den Pinealozyten in der Zirbeldrüse (Epiphyse) – einem Teil des Zwischenhirns – aus Serotonin produziert wird und den Tag-Nacht-Rhytmus des menschlichen Körpers steuert. Eine "menschliche " künstliche Beleuchtung nutzt dieses Wissen und spendet naturnahes Kunstlicht auch in Innenräumen.